15. Mai 2012: Größte Verwaltungsstrukturreform im Nationalrat beschlossen!

Im Zuge der Nationalratssitzung vom 15. Mai 2012 wurde die größte Verwaltungsstrukturreform seit 1925 beschlossen. Die Einführung der zweistufigen Verwaltungsgerichtsbarkeit ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung des Rechtsschutzes für die Bürger und Unternehmer. Es ist davon auszugehen, dass es dadurch gelingen wird, die Verfahrensdauer zu verkürzen. Jeder, der schon Gerichtsverfahren und Verwaltungsverfahren hinter sich gebracht hat, weiß, dass es ein ganz wesentlicher Punkt ist, wenn Verfahren konzentriert werden und somit schneller abgehandelt werden können. Ebenso ist ein funktionierendes unabhängiges Rechtssystem von massiver Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich.

 

Die Novellierung der Bundesgerichtsbarkeit bedeutet konkret, die Einrichtung je eines Verwaltungsgerichtes in den Ländern sowie von zwei Verwaltungsgerichten beim Bund- ein Bundesverwaltungsgericht und ein Bundesfinanzgericht. Im Gegenzug können 120 bestehende Behörden aufgelassen werden.  Mittelfristig erwarte ich mir dadurch, dass es vor allem bei den Dienstposten in den Landesverwaltungen zu Einsparungen kommt.

 

Der Beschluss der größten Verwaltungsstrukturreform seit über 80 Jahren zeigt mir, dass es möglich ist, bei entsprechender Kraftanstrengung und mit genügend Ausdauer gemeinsam mit den Bundesländern umfangreiche Lösungen zu erzielen.

 

 

 

8. Mai 2012: Europa auf neuen Kurs setzen - 100 Positionen zu Europa!

Am Vorabend des Europatages erfolgte im Zuge der Themenkonferenz Europa im Grazer Joanneum die Präsentation des neuen ÖVP-Europaprogramms. Insgesamt enthält es 100 Positionen zu Europa, die Antworten auf drängende europäische Herausforderungen geben.

Die ÖVP ist die Europapartei in Österreich. Seit dem EU-Beitritt Österreichs im Jahr 1995 konnten wir alle Europawahlen gewinnen und stellten bis dato immer den österreichischen Vertreter in der europäischen Kommission. Dies zeigt eindrucksvoll, dass die ÖVP die treibende Kraft für ein starkes Europa ist. Die Zukunft Österreichs ist untrennbar mit der des europäischen Projekts verknüpft. Kein Land in Europa ist groß genug, um die anstehenden Herausforderungen alleine meistern zu können, deshalb ist es für mich besonders wichtig, dass wir uns unserer Verantwortung für Österreich in Europa bewusst sind.

Mehr als 240 Funktionäre, Mitglieder und Experten diskutierten unter meiner Moderation mit dem österreichischen EU-Kommissar Johannes Hahn, dem Vizepräsidenten des EU-Parlaments Othmar Karas, der Vizepräsidentin der Europäischen Seniorenunion Marilies Flemming, dem Landesrat Christian Buchmann, der Bürgermeisterin von Bad Gleichenberg Christine Siegel und dem Unternehmer Andreas Halwachs über die Errungenschaften eines geeinten Europas und Herausforderungen der Zukunft.

In seiner Schlussrede betonte Vizekanzler Michael Spindelegger die Notwendigkeit Europas, zu der es keine Alternative gibt. Nur gemeinsam können wir unsere Zukunft sichern und eine erfolgreiche Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung geben. Deshalb hat sich die ÖVP zu Recht von Anfang an zu einem vereinten Europa bekannt.

Als Projektleiter des neuen Europaprogramms möchte ich mich abschließend bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken, die in den letzten drei Monaten in den sechs Themengruppen und in unzähligen Sitzungen mitgearbeitet haben. Ebenso unseren Europaparlamentariern und Abgeordneten zum Nationalrat, die gemeinsam die Arbeitsgruppen geleitet haben.

30. April 2012: Hartbergland-Forum mit Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer!

Das „Hartbergerland-Forum“ ist das Diskussionsforum des Bezirkes Hartberg. Nach den beiden Bundesministern Reinhold Mitterlehner und Niki Berlakovich war diesmal der Präsident des österreichischen Gemeindebundes Bürgermeister Helmut Mödlhammer zu Gast im Hartbergerland, der direkt von den Verhandlungen zum Stabilitätspakt in den Kultursaal der Marktgemeinde Kaindorf kam.

Bürgermeister Fritz Loidl, Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer

In meinem Einleitungsstatement betonte ich die Bedeutung der Gemeinden für den ländlichen Raum. Gerade kleine Gemeinden nehmen dabei eine wesentliche Rolle ein, da sie massiv zu einem lebendigen ländlichen Raum beitragen. Das gesellschaftliche Leben ist in diesem Bereich unmittelbar mit der Gemeinde verbunden und das Interesse der Bürger an der Politik ist auf keiner Ebene so groß wie in der Kommunalpolitik. Bürgermeister dienen dabei oft als erster Ansprechpartner für sämtliche Hilfestellungen. Darüber hinaus macht es einen wesentlichen Unterschied ob Gemeinden oder Verwaltungseinheiten zusammengelegt werden. Man muss darüber nachdenken, wie man die Gemeinden stärken kann, damit sie ihre vielfältigen Aufgaben bestmöglich erfüllen können. Meines Erachtens gibt es wie bei Unternehmen auch bei Gemeinden keine Idealgröße. Es gibt gut und schlecht geführte kleine Gemeinden, das gilt aber auch für Große.

Helmut Mödlhammer referierte zum Thema „Bedeutung und Chancen der Gemeinden im ländlichen Raum“. Dabei ging er vor allem auf den neuesten Rechnungshofbericht zum Bundesrechnungsabschluss ein. Insgesamt konnten die österreichischen Gemeinden ohne Wien einen Überschuss von 450 Millionen Euro erwirtschaften. Dieses Ergebnis ist ein Resultat harter Arbeit in den Gemeindestuben und zeigt, dass die Gemeinden ihre Budgets in Ordnung gebracht haben. Als Gründe für das positive Ergebnis nannte er vor allem den sparsamen Umgang mit Steuergeldern und das Durchforsten der Ausgabenstruktur in den einzelnen Gemeinden. Die Gemeinden sind die einzige Gebietskörperschaft, die die Maastricht-Kriterien immer erreicht haben. Mödlhammer erwähnte, dass die Gemeinden zwar 11 Milliarden an Schulden hätten, aber dem andererseits 25 Milliarden an Gemeindevermögen gegenüberstehen.

Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer

29. April 2012: Eröffnung des Sicherheits- und Sozialzentrums Mönichkirchen!

Nach einer dreijährigen Bauzeit wurde das neue Sicherheits- und Sozialzentrum in Mönichkirchen offiziell eröffnet. Die Freiwillige Feuerwehr, die Bergrettung sowie der Mönichkirchner Jugendverein haben damit ein neues gemeinsames Heim erhalten.

 

Insgesamt leisteten die Mitglieder der drei Vereine mehr als 6.600 ehrenamtliche Stunden, die wesentlich zur Umsetzung des neuen Zentrums beigetragen haben. Ehrenamtliche Vereine sind eine Voraussetzung für die Sicherheut und das gesellschaftliche Leben in einer Gemeinde.

 

In meiner Eröffnungsansprache betonte ich den Stellenwert solcher Vereine vor allem für junge Menschen. Damit kann gelingen, die Jugend möglichst früh mit ihrer Heimatgemeinde zu verwurzeln. Dazu gratulierte ich den Verantwortlichen der 600 Einwohner Gemeinde.

 

 

28. April 2012: Rohrbacher Hausmesse!

Die 16. Rohrbacher Hausmesse ermöglichte einen Überblick über die Leistungsstärke der regionalen Betriebe. Diese nutzten die Ausstellung um ihre neuesten Produkte zu präsentieren und verdeutlichten damit ihre wirtschaftliche Stärke. Mehr als 200 Arbeitsplätze werden durch die Rohrbacher Betriebe gesichert.

 

Gemeinsam mit meinen Kollegen des Steiermärkischen Landtages Waltraud Schwammer, Hubert Lang und Wolfgang Böhmer nahm ich an der offiziellen Eröffnung der Hausmesse teil. Den Messeverantwortlichen Chrisoph Lueger, Helmut Maierhofer, Franz Kager und Hermann Schlögl ist es gelungen, ein interessantes und vielseitiges Programm zu erstellen.

 

In meinen Grußworten betonte ich die Bedeutung der mittelständischen Unternehmen als Rückgrat der heimischen Wirtschaft, die es in den letzten Jahren geschafft hat, dass Österreich innerhalb von Europa die niedrigste Arbeitslosenquote hat.

 

 

Mehr Beiträge Nächste Seite »