Januar 2008 - Einträge
Der Kampf gegen Doping, Rassismus und Gewalt sowie gemeinsame Regelungen im Profisport und die Autonomie der Sportverbände waren die Themen bei einem Treffen der Sportminister von Großbritannien, Luxemburg und den Sportstaatssekretären von Frankreich, Deutschland, Spanien und Portugal auf Einladung von IOC-Präsident Jacques Rogge in Lausanne.
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112:106 – das sind Ergebnisse, wie sie nur im Basketball zustande kommen können. Beim Aufeinandertreffen UBC ökoStadt Güssing Knights mit den Kelag Wörthersee Piraten bekam ich gleich einen spannenden Leckerbissen vorgesetzt. Die Knights benötigten zwei Verlängerungen bis zum benötigten Sieg.
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Der Kampf gegen Doping verlangt ein gemeinsames Vorgehen. Die Gesetzesvorlage zum Arzneimittelgesetz, die bereits zwischen Gesundheits-, Justizministerium und dem Staatssekretariat für Sport akkordiert wurde, ist daher ein wichtiger Schritt. Im Jahr der Fußball-EURO und der Olympischen Sommerspiele dürfen wir keinen Zweifel am konsequenten Anti-Doping-Kampf der Bundesregierung aufkommen lassen.
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Von A wie American Football bis W wie Wasserball – alle nehmen an der EURO teil. Im Jahr der Fußball-Europameisterschaft stehen nämlich alle Ballsportarten bei der "2008 – Österreich am Ball"-Trophy im EURO-Rampenlicht. Hintergrund der von Anfang Februar bis Ende Mai laufenden Aktion ist es, im EURO-Vorfeld zahlreiche Ball- und Teamsportarten in den Vordergrund zu stellen. Denn die EURO ist nicht als isoliertes Ereignis zu sehen, sondern als Möglichkeit für den allgemeinen Sport.
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Vom 4. April bis zum 6. Juli wird im Künstlerhaus eine Fußball-Ausstellung zur UEFA-EURO 08, unter dem Titel "herz:rasen", stattfinden. Auf über 2.000 Quadratmeter wird in interaktiver Form das Technische Museum Wien diese Ausstellung gestalten. 21 Künstlerinnen und Künstler aus 10 Nationen haben Arbeiten beigetragen. Was mir besonders an dieser Schau gefällt, ist die Interaktivität. Man kann und wird nicht nur passiv Dinge anschauen, sondern auch aktiv tätig werden. Gerade das wird viele junge Menschen und ganze Schulklassen ins Künstlerhaus bringen.
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Vor wenigen Tagen hat der Österreichische Fußballbund (ÖFB) mit einem hochrangig besetzten Symposium die sogenannte "ÖFB-Zukunftswerkstatt" ins Leben gerufen. Bis 2012 - so die Vorgabe des Präsidenten Friedrich Stickler - soll der ÖFB der modernste und beste Sportverband des Landes werden.
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Die nächsten Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010 werden erstmals um die Disziplin "SkiCross" bereichert werden. Diese besondere Form des Freestyle-Skiings funktioniert nach dem KO-System. Jeweils 4 bis 6 Sportler treten auf einem Kurs, der viele Steilkurven, Sprünge und Wellen enthält, gegeneinander an.
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Für mich persönlich ist der Nachtslalom in Schladming immer das Highlight der Skisaison. Nicht nur weil er in meiner steirischen Heimat stattfindet, sondern auch weil die Athmosphäre eine ganz besondere ist.
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Die aktuelle Diskussion rund um Verdächtigungen, es gebe systematisches "Blut-Doping" in Österreich, hat mir gezeigt, dass uns eine Verschärfung des Arzneimittelgesetzes im Kampf gegen Doping helfen könnte. Ich möchte in Zusammenhang mit Doping sämtliche Methoden des Sportbetrugs im Arzneimittelgesetz berücksichtigt sehen, unter anderem eben Blutdoping. Und da ein Sportler diese Art von Doping nicht alleine durchführen kann, muss in solchen Fällen sein Umfeld - Trainer, Betreuer bzw. Ärzte - strafrechtlich belangt werden können.
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Seit einigen Tagen kursieren in Medien Gerüchte und Verdächtigungen, wonach es in Österreich ein "Blutdoping-Labor" geben soll. Auch einige Sportler wurden schon in Verbindung mit Blutdoping gebracht. Ich möchte Fakten statt Gerüchte sehen. Wenn es eine Liste mit Sportlern gibt, die angeblich "Kunden" der Firma "Human Plasma" waren, so muss diese auf den Tisch. Sonst muss ich davon ausgehen, dass es diese Liste gar nicht gibt.
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Ich freue mich schon auf die Olympischen Sommerspiele in Peking dieses Jahr und hoffe, dass möglichst viele österreichische Athletinnen und Athleten dort ihre Leistungen zeigen können. Bei der Vielzahl an qualifizierten Sportlern aus der ganzen Welt, die in China sicher in Topform sein werden, ist jede Medaille für einen unserer Athleten ein Erfolg. Nach den 7 Medaillen bei den Sommerspielen in Athen ist die Erwartungshaltung natürlich groß. Besondere Hoffnungsträger haben wir in den Disziplinen Segeln (Hagara/Steinacher), Schießen (Thomas Farnik, Mario Knögler), Judo (Sabrina Filzmoser, Claudia Heill, Ludwig Paischer), Schwimmen (Markus Rogan), Tennis und Tischtennis.
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Einer meiner Schwerpunkte im Jahr 2008 ist eine noch stärkere Förderung des Mädchen- und Frauensports. Die gleiche Teilhabe von Mädchen und Frauen am Sport in allen Bereichen - in der Sportausübung, im Spitzensport, in der Sportorganisation – ist Ziel der Sportförderung. Schon in den letzten Jahren haben wir Projekte im Frauensport, wie das Fußball "Leistungsmodell Mädchen", das Projekt "call equal" oder die Initiative "active girls- do it!", stark gefördert. Auch in diesem Jahr sind viele spannende Maßnahmen geplant.
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Junge Menschen für den Sport zu begeistern ist mir ein besonderes Anliegen. Da die Schulen der Ort sind, an dem sich unsere Jugendlichen "berufsbedingt" am häufigsten aufhalten, müssen wir gerade hier ansetzen und über die Schule zu sportlicher Aktivität anregen. Der Schulsport spielt eine Schlüsselrolle in den frühen Jahren der Erziehung, besonders bei der Aneignung sozialer Fähigkeiten. Obwohl ein relativ hoher Prozentsatz der Kinder in der Freizeit aktiv Sport treibt, gibt es noch immer einen großen Rest, der dies nur im Schulsportunterricht tut.
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Dieses Jahr steht, neben den Großereignissen EURO und Olympia, ganz im Zeichen des "SPORT:ZUKUNFT"- Prozesses. Es ist dies ein breit angelegtes Diskussionsforum mit Experten und Betroffenen, wie man die Rahmenbedingungen für den Sport in Österreich optimieren kann. Die Struktur der Sportbürokratie hat sich seit der Ersten Republik nicht geändert. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und ich wollen die Rahmenbedingungen für den Sports fit machen für die Zukunft und dazu braucht es offene, konstruktive Gespräche ohne Tabus.
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2008 wird in der Sportgeschichte Österreichs einen ganz besonderen Platz einnehmen. Mit der UEFA EURO 2008 kommt bei uns - vom weltweiten Medieninteresse die zweitgrößte Sportveranstaltung nach der Fußball-WM - zur Austragung. Die Experten sagen, dass die EURO 2008 mehr Zuschauer haben wird als die Olympischen Sommerspiele in Peking. Mit der Schweiz gemeinsam bereiten wir uns in dutzenden Arbeitssitzungen auf diesen Mega-Event sehr gut vor, zu dem im Juni hunderttausende Gäste und zwei Millionen zusätzliche Nächtigungen erwartet werden.
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Mein erstes Jahr als Staatssekretär für Sport war abwechslungsreich und aufregend zugleich. So zuletzt am 29. Dezember 2007 beim Basketballspiel zwischen den Güssing Knights und den Wörthersee Piraten, wo es zweimal in die Verlängerung ging, ehe sich die burgenländischen Hausherren durchsetzten. Auch die Vierschanzentournee war in den letzten Tagen an Dramatik kaum zu überbieten. Begonnen hat das Jahr für mich mit der erfolgreichen Schi-WM in Aare, wo Österreich wieder Nummer 1 wurde. Danach folgten hunderte Gespräche und Sportveranstaltungen, bei denen ich mittlerweile 41 der 59 in der Bundessportorganisation anerkannten Fachverbände näher kennen- und sehr viele schätzen gelernt habe.
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IOC-Vizepräsident Thomas Bach anerkennt Österreichs Schritte im Anti-Doping-Kampf: "Es wurde ein neues Anti-Dopinggesetz verabschiedet. Und nach Turin wurde vom ÖOC hart durchgegriffen. Man kann den Willen erkennen, dass man für klare und saubere Verhältnisse sorgen will." (Kurier, 10. Jänner 2008)
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Im Seminarhotel Retter in Pöllauberg feierte der Steirische Judoverband zum Jahresende hin sein 50-jähriges Jubiläum. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung der Chronik, die von Vizepräsident Franz Bergmann zusammengestellt wurde.
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Die größte Gefahr für den europäischen Fußball ist der Fußball selbst. Das sich weiter nach oben schraubende Gehaltskarussell bringt immer mehr Vereine in finanzielle Schwierigkeiten. Eine europaweite Höchstgrenze der kumulierten Spielergehälter ist ein diskussionswürdiger Weg zur Sicherung des europäischen Fußballs.
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Mit 1. Jänner 2008 hat Dr. Christian Wadsack die Präsidentschaft des Österreichischen Alpenvereines übernommen. Bei seinem Antrittsbesuch berichtete Wadsack mir von seinen Vorhaben wie der Stärkung der Kernkompetenz Bergsport und dem Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit. Die "Marke Alpenverein", als größter Beherbergunsbetrieb Österreichs mit 14.000 Schlafplätzen, soll noch stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeitsarbeit gelangen. Der 39-jährige Steirer Wadsack wurde bei der Jahreshauptversammlung am 20. Oktober zum jüngsten Präsidenten in der 145-jährigen Vereinsgeschichte und zum ersten "nicht- Tiroler" in dieser Funktion gewählt.
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Die Fußball Europameisterschaft (EURO) 2008 ist mehr als nur ein Fußball-Fest, es ist ein Fest des Sports insgesamt. Ich freue mich daher besonders über die Kooperation mit dem stärksten Team, das der österreichische Sport derzeit aufzubieten hat. Die erfolgreichen ÖSV-Adler machen während ihrer Tournee kräftig Werbung für die EURO 2008. Ich hoffe, dass von den Erfolgen der Springer etwas übergeht zum Fußball. Auch Österreichs Fußball-Nationalteam muss abheben, will es erfolgreich sein.
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155 Tage vor Beginn der UEFA EURO 2008 sind Österreichs Jugendliche bereits im EURO-Fieber. 9 von 10 befragten Jugendlichen nennen die EURO als bedeutendstes Sport-Ereignis. Eine sehr große Mehrheit der Jugendlichen steht der EURO positiv gegenüber und erwartet vor allem wirtschaftlich und touristisch einen Erfolg für Österreich. Das zeigen die Resultate der zweiten "Jugend und Sport"-Umfrage zur Fußball-Europameisterschaft im Auftrag des Staatssekretariats für Sport.
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Der Jahreswechsel stand heuer ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft (EURO 08). So auch der Neujahrs-Empfang des Österreichischen Fußball-Bundes in der Wiener Börse, wo mit Kunst von Christian Ludwig Attersee und den Wiener Philharmonikern das EURO-Jahr eingeläutet wurde.
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